Marcel René Marburger studied Art History, German Literature and Philosophy at the University of Cologne with a PhD on theoretical art relevance in Vilém Flusser’s writings.
Von mehr als 1500 Einsendungen haben es nun neun Kunstprojekte auf die Nominiertenliste der transmediale.10 geschafft. In einer mehrtägigen Sitzung haben sich die Mitglieder der internationalen Jury für die folgenden Werke, Künstler und Künstlergruppen entschieden.
studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität zu Köln und promovierte über die kunsttheoretische Relevanz der Schriften Vilém Flussers.
Michelle Kasprzak is a Canadian curator and writer based in Amsterdam, the Netherlands. She has appeared in Wired UK, on radio and TV broadcasts by the BBC and CBC, and lectured at PICNIC. She founded one of the world’s leading art curating blogs, Curating.info. She has written critical essays for Rhizome, CV Photo, Mute, and many more. Michelle is currently a Curator at V2_ Institute for Unstable Media, Project Director at McLuhan in Europe 2011, and a member of IKT (International Association of Curators of Contemporary Art).
Die in Wien geborene Künstlerin Mina Lunzer lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Kulturwissenschaften und Film/Video in der Klasse von Harun Farocki und Constanze Ruhm an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, an der UDK Berlin und der University of Sydney.
Michelle Teran und Warren Neidich sind die glücklichen Gewinner des transmedialeAward und Vilém Flusser Theory Award 2010! In der Award Ceremony am 6. Februar verlieh Barbara Kisseler, Chefin der Berliner Senatskanzlei, zusammen mit den Mitgliedern beider Jurys die Preise und Urkunden an die insgesamt 13 Nominierten. ...more
Am 6. Februar werden die diesjährigen Preisträger des transmediale bzw. des Vilém Flusser Theory Awards verkündet. Die Zeremonie moderiert Barbara Kisseler gemeinsam mit den Mitgliedern beider Juries.
Im Anschluss findet mit dem Musikprogramm von raster.noton.unun im WMF die Award Aftershow Party statt. ...mehr
Um der wachsenden Bedeutung der theoretischen als auch der kritisch-praktischen Arbeiten, die für den transmediale Award jährlich eingereicht werden, gerecht werden zu können, hat das Festival 2008 den Vilém Flusser Theory Award eingeführt. Die diesjährigen Nominierten sind: David Link, Mina Lunzer, Warren Neidich und Daniela Alina Plewe!
Warren Neidich ist ein Künstler, Theoretiker und ausgebildeter Biologe, dessen Thema die kreativen Prozesse hinter der Produktion von Subjektivität und Wissen darstellt.
José Luis de Vicente arbeitet als Theoretiker und Kurator an Ausstellungen und wissenschaftlichen Projekten zu Medienkunst, Design und Kultur. Zu seinen jüngsten Projekten gehören: The Atlas of Electromagnetic Space, Exhibition Machines und Souls am Nationalmuseum Reina Sofia in Madrid.
David Link ist Künstler, Medientheoretiker und Programmierer. Seit dem Wintersemester 2009/10 besetzt er die neu konzipierte Professur „Experimentelle Technologien im Kunstkontext“ an der HGB Leipzig. Im Mittelpunkt seiner Forschungsarbeit steht die Entwicklung einer Archäologie von auf Algorithmik beruhenden Geräten.
Ein Film des Künstlerduos Mirza/Butler nach Aufenthalten in Karachi: Die Reflektion subjektiver Eindrücke und Erfahrungen von der Zusammenarbeit mit vielen Einheimischen sowie der komplexen Rolle der internationalen und lokalen Zeitungen im Hinblick auf Politik und Ideologie.
Ein technologisches Kompositionsprojekt des Künstlerduos [The User] (Emmanuel Madan / Thomas McIntosh), in dem sich das tausendmal gehörte Ticken einer Uhr in Hommage an das Poème Symphonique des ungarischen Komponisten György Ligeti in eine reichhaltige Quelle komplexer akustischer Strukturen verwandelt.
Eine neue Form von Hausrobotern, erfunden von der britischen Künstlergruppe auger-loizeau & zivanovic (Jimmy Loizeau / James Auger / Alexandar Zivanovic: Skurrile, fleischfressende Hybride zwischen Maschine und Lebewesen, die sich von kleinen Fliegen ernähren.
Die Jury des transmediale Award 2010 wird abermals durch ein internationales Team aus Kuratoren, Autoren und Künstlern besetzt. Neben dem belgischen Medienaktivisten und Programmierer Yves Bernard sind Michelle Kasprzak, Künstlerin, Kuratorin und Entwicklerin von online/artblog-Gemeinschaften aus Edinburgh, José Luis de Vicente, spanischer Forscher, Kurator und Schriftsteller im Bereich neuer Medienkunst, sowie der chinesische Multi-Media Künstler, Kurator und Produzent Li Zhenhua und die Kuratorin und Autorin Doreen Mende aus Berlin, Mitglieder der Jury.
Die transmediale und der CTM rufen jährlich zur Teilnahme am Wettbewerb des transmediale Award auf. Der transmediale Award sucht nach herausragenden experimentellen künstlerischen Arbeiten, die unser Verständnis und Verhältnis zur technologisch geprägten Gesellschaft thematisieren, hinterfragen und bereichern. Ende September ist nun wieder einmal eine internationale Jury in Berlin zusammengekommen und hat die Nominiertenliste für 2010 erstellt.
2007 von Evan Roth und James Powderly gegründet und seither um weitere 17 Mitglieder gewachsen, arbeitet das F.A.T. Netzwerk, als lockere, durch das Internet verbundene Arbeitsgemeinschaft von drei Kontinenten aus mit großem Humor an freier Software und anderen Projekten mit offenen Lizenzen.
Eine Netz-Arbeit von Aaron Koblin und Daniel Massey (us), deren Titel auf die Zeile 'bicycle built for two' aus dem Lied Daisy Bell verweist: Basierend auf 2000 menschlichen Stimmen, ist Bicycle Built For Two Thousand eine Rekonstruktion und Neueinspielung von jenem ersten Lied der Geschichte (1962), das von einem Computer synthetisch nachgesungen wurde.
Eine leuchtende, vier Meter große Kugel aus Energiesparbirnen des Künstlers Wang Yuyang (cn): Eine poetische Anspielung auf die sich ändernen Rollen von Technologie und Umwelt, von Natur und Künstlichkeit, sowie auf den seit 1969 bis heute ungelösten Eigentumsanspruch auf den Mond zwischen Ost und West.
Das amerikanische Kunst- und Designkollektiv Sosolimited (Justin Manor / Eric Gunther / John Rothenberg) wurde für ihr Projekt ReConstitution nominiert. ReConstitution wurde im vergangenen Jahr im Zuge der amerikanischen Präsidentschaftswahlen konzipiert und ist eine Performance, in der Fernsehinhalte live geremixt werden.
Michelle Terans (ca) Tour durch die spanische Stadt Murcia auf drei Ebenen zugleich: mit dem Bus, auf Google Earth und YouTube. Die Suche nach den Orten und Autoren der YouTube Videos - eine vertrauliche Begegnung zwischen Videomachern und Publikum, die Überlappung von Real und Virtual, von Vergangenheit und Gegenwart.
Eine audiovisuelle Installation des Künstlers Félix Luque Sánchez (es). Ein eigenartiges, geometrisches Objekt strahlt einen Code aus Licht und Ton aus; Synthetisch generierte Bilder verunsichern den Betrachter in seinem Vertrauen in die eigene Wahrnehmung.
Der digitale Künstler Félix Luque Sánchez arbeitet unter dem Pseudonym Othersounds. Seine audiovisuelle Installation Chapter I - The Discovery hinterfragt die Wahrhaftigkeit des Sichtbaren und strebt nach den Grenzen von künstlicher Intelligenz und Science Fiction.
Karen Mirza studierte Malerei am Camberwell College of Art London und Film und Video am Royal College of Art London. Zur Zeit beschäftigt sich Mirza mit Themen wie 'die Imagination und das Alltägliche' oder 'das Psychoanalytische und das Politische'.
Zusammen mit Brad Butler gründete sie 2004 die Plattform n.o.w.here.
Die Londoner Plattform no.w.here wurde 2004 von Karen Mirza und Brad Butler gegründet. Auf ihrer Basis entfaltet sich eine vielschichtige Praxis aus verschiedenen künstlerischen Disziplinen. Zur Zeit manifestiert sich dies in dem Projekt The Museum of Non Participation.
Thomas McIntosh studierte Architektur an der Carleton Universität in Ottawa und der TU Berlin. Seine Arbeit wurde mit einer Reihe international bedeutsamer Preise und Stipendien geehrt. Seit 1998 arbeitet McIntosh als [The User] mit Emmanuel Madan zusammen.
Jimmy Loizeau studierte Bildende Kunst sowie Produktdesign am Royal College of Art in London. Er arbeitete am MIT Media Lab Europe in Dublin in der Abteilung 'Human Connectedness' und unterrichtet jetzt bei Goldsmiths und am RCA. Zusammen mit James Auger formt er das Kollektiv Auger-Loizeau.
Emmanuel Madan studierte er Elektroakustische Komposition an der Universität Montreal und arbeitet seither als Komponist und Soundkünstler. Seit 1998 arbeitet Madan als [The User] mit Thomas McIntosh zusammen und ihre gemeinsamen Werke waren Teil internationaler Ausstellungen.
Sosolimited ist ein seit 2003 bestehendes amerikanisches Kunst- und Designkollektiv spezialisiert auf interaktive Installationen und audiovisuelle Performances. Für ihre immersiven Performances nutzen Sosolimited oftmals Live-Medien wie das Fernsehen als Materialquelle für Manipulationen und Umformulierungen.
Wang Yuyang (* 1979) ist quasi versehentlich ein Medienkünstler geworden. Sein Hauptinteresse an veralteten Technologien und der Ästhetik von Abfallprodukten und des Kaputten artikuliert Wang Yuyang in konzeptuellen Installationen, Fotografien und Viodeoarbeiten. Mit humoristischen und pseudo-spektakulären Taktiken, wenden sich jüngste Arbeiten zudem an das Empfindungsvermögen der sogenannten 'Post-Gefühl-Generation', um das Verhältnis von Körper, Erfahrung und Erkenntnis zu hinterfragen. Seine Werke waren bereits Teil einer Reihe von Ausstellungen und Festivals in China sowie in Europa.
[The User] ist ein Künstlerduo bestehend aus dem Architekten und Künstler Thomas McIntosh und Komponist und Soundkünstler Emmanuel Madan. Der Name des Duos ist eine Anspielung auf unsere technokratische Gesellschaft, insbesondere i. V. m. Ingenieurwissenschaften, Architektur und Software Entwicklung.
Eric Gunther studierte Informatik und Ingenieurwissenschaften am MIT. Er ist einer der Gründungsmitglieder des für den transmediale.10 Award nominierten Kunst- und Designkollektivs Sosolimited, mit dem er international an Ausstellungen und Performances teilgenommen hat. Als Cephalopod ist er zudem als Tänzer und Beatboxer aktiv.
John Rothenberg studierte Architektur am MIT. Er ist einer der Gründungsmitglieder des für den transmediale.10 Award nominierten Kunst- und Designkollektivs Sosolimited, mit dem er international an Ausstellungen und Performances teilgenommen hat.
Neben einem Abschluß in Anthropologie absolvierte Brad Butler einen MA in Dokumentarfilm am Royal College of Art. Seit 1998 hat Butler mit Karen Mirza eine Reihe von Arbeiten zwischen Dokumentar- und Künstlerfilm geschaffen und 2004 die Plattform no.w.here gegründet.