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Extreme Green Guerrillas

Extreme Green Guerrillas

Land: 
uk
Jahr: 
2007

Nittas Projekt bringt gegenwärtige grüne Tendenzen auf die Spitze: Die Extreme Green Guerillas bilden ein Netzwerk aus Menschen, die sich selbst versorgen und ihren Lebensstil zugunsten der Umwelt einschränken und beispielsweise die Nutzung von Internet oder Mobiltelefonen verweigern, um damit keine Großkonzerne zu unterstützen. Zur Reduktion des CO2-Ausstoßes verweigern sie gewöhnliche Briefzusendungen und propagieren Postzustellung z.B. per Brieftauben und nennen dies 'Animal Messaging Service' (A.M.S.). Um das Ausmaß großstädtischen Ungeziefers zu verringern, verarbeiten sie Ratten und Tauben zu 'delikaten Speisen'. Die Bereitschaft zu einem frühzeitigen Tod, so ihre Überzeugung, kann das Problem der Überbevölkerung stoppen. Ziel dieser individuellen, provokativen Geste ist an die Gesellschaft zu appellieren, Ursachen von Umweltkatastrophen zu erkennen und zu diskutieren. Dabei dient ihre Radikalität der Irritation des Gewöhnlichen. Die Antihaltung der Guerillas schwenkt vor allem dann in Ironie und Sarkasmus um, wenn sie sich auf kreative, selbsterklärende Systeme berufen, die auf spielerisch künstlerischer Umsetzung basieren. myportfolio.me.uk myportfolio.me.uk/PORTFOLIO.html

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  • Sat 31 Jan, Digital Greenhouse

    Wir treffen uns als Künstler und Konsumenten: Mit Kunst, Aktionen, Analysen, Erzählungen vernetzen wir uns, um die öko-logischen Folgen unseres Konsums sichtbar zu machen. Dem Mythos der individuellen Konsumfreiheit und den angeblich pragmatischen, jedoch nicht unbedingt nachhaltigen Lösungswegen aus der Finanzkrise möchten wir Vorschläge und Werkzeuge entgegensetzen.

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    n/v
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