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transmediale.10 FUTURITY NOW!

Das ganze 20. Jahrhundert hindurch stellten Vordenker das Jahr 2010 als das leuchtende Beispiel einer Zukunft dar, die von technischem Fortschritt und sozialer Harmonie geprägt sein würde. Aber dann war 2010 das Heute und es wurde deutlich, dass die Weltgesellschaft weder die Utopie noch die Anti-Utopie ist, die üblicherweise in diesen Zukunftsfiktionen gezeichnet wurde. FUTURITY NOW! war eine Einladung neue Zukunftsmodelle zu bilden, bei denen es nicht darum ging, was die Zukunfts für uns bereit hält, sondern was wir für die Zukunft bereit halten.

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Future Obscura stellt die 'Atemporalität' in den Mittelpunkt. Gezeigt werden Werke, die sich die Materialien, Mechanismen und Maschinen der Bilderzeugung aneignen. Indem sie die klaren Grenzen des Zeitkontinuums durchbrechen, beleuchten sie unser Verhältnis zur Zeitlosigkeit. Mehr als ein Dutzend internationaler Künstler, darunter Zilvinas Kempinas, Julius von Bismarck, Ken Rinaldo und Alice Miceli werden nicht nur im HKW zu sehen sein, sondern auch im öffentlichen Raum Berlins.

Zugunsten Haitis wird die Ausstellung um zwei Tage verlängert und bleibt nun bis Dienstag, 9. Februar - 21:30 geöffnet

installation photography

The Invisible Stain ist Alice Micelis dritter Teil ihres Tschernobyl-Projekts, einer Reihe radiografischer Bilder von den am schlimmsten betroffenen Regionen in der Sperrzone an der Weissrussischen Grenze. Im Rahmen der transmediale.10 wird nun mit den fertigen Negativreihen der endgültige Stand der Arbeit präsentiert.

action installation interactive

Für den Artvertiser sind der Potsdamer Platz in Berlin, die Puerta del Sol in Madrid, der Times Square in New York und andere dicht beworbene Orte potentielle Ausstellungsräume. Mit dem Artvertiser können Künstler die Topologie einer Stadt visuell neu überziehen. Zu sehen ist das allerdings nur mithilfe jener optischen Apparate, die in ihrer Ästhetik der Vergangenheit, in ihrer Funktion jedoch der Zukunft verschrieben sind.

installation interactive

Die Installation besteht aus einer Reihe von Paparazzi Bots, Tech-Hybriden aus Kamera und Kameramann, die die Besucher gekonnt stalken – mit einemeinzigen Ziel: diese zu fotografieren, um sich selbst berühmt zu machen.

installation

The Inverted Cone ist eine neue Installation, bei der mit Projektionsapparaten zeitlose Bedingungen geschaffen werden. Indem der Betrachter an dem heuristischen Prozess Teil nimmt, wird er automatisch zum Medienarchäologen, der unterschiedliche Chronologien gleichzeitig wahrnimmt.

TeZ
installation

Die Optofonica Capsule präsentiert bewegte Bilder und Klänge in einem futuristischen Kontext. Dieser hochtechnologisierte, erweiterte audiovisuelle Raum suggeriert eine Zukunft, in der die sensorische Dimension unserer gewohnt passiven Bild- und Tonrezeption um ein Vielfaches nachgerüstet ist.

hacktivism installation

Die Panoramic Wifi Camera nimmt mit dem Licht von Radiowellen Räume auf – ganz ähnlich wie eine herkömmlichen Fotokamera Bilder auf der Basis von Tages- oder künstlichem Licht macht. Das Werk macht deutlich, wie Künstler neue Visualisierungsmöglichkeiten für unsere ungreifbare und zeitlose Umgebung massgeblich mitgestalten.

installation

An drei Abenden während der transmediale.10 wird mit Yvette Matterns From One To Many ein Regenbogen die Berliner Nacht erhellen: Eine gigantische Laserkanone projiziert einen siebenfarbigen Laserstrahl vom HKW zum Fernsehturm und verbindet so zwei wichtige architektonische Sehenswürdigkeiten im alten Ost-, bzw. Westteil der Stadt.        ...mehr

installation

Auf der transmediale.10 wird dieses neue Werk von Julius von Bismarck zum ersten Mal gezeigt: ein unheimliches Erlebnis von Raum und Zeit aus den Materialien und Geräten des Films. Dazu hat von Bismarck eine 16mm Kamera zu einem Projektor umgestaltet, der jetzt auf eine zirkuläre, mit phosphoreszierender Farbe bestrichene Leinwand einen Film ausstrahlt.

installation

Mit White Noise zeigt uns Kempinas, dass Videoband mehr ist, als ein neutraler Träger von virtuellen, bewegten Bildern und weitet diese Virtualität vielmehr soweit aus, dass wir uns vor einem Medium der Zukünftigkeit wiederfinden.

installation

A Parallel Image ist eine elektronische Camera Obscura. Diese medienarchäologische, interaktive Skulptur basiert auf einem Gedankenspiel: Was wäre, wenn man niemals darauf gekommen wäre, bewegte Bilder in Einzelbilder und Bildlinien aufzubrechen, um sie elektronisch transportierbar zu machen?

installation

Die visuellen Werke Ryoji Ikedas funktionieren wie Sinnbilder einer Zukunft, die massgeblich von digitalen Technologien beherrscht sein wird. In der zum ersten Mal in Deutschland ausgestellten audiovisuellen Installation data.tron [3 SXGA+ version] macht Ikeda mit einer digitalen Projektion das unsichtbare Meer an Daten, das uns ständig umgibt, auf eindringliche Weise sichtbar.